Das ArbeitsGesetz anerkennt die psychische Gesundheit

 

nutcrackerZum Thema Mitarbeiterschutz und Arbeitsbedingungen.

Der Gesetzgeber hat nachgebessert.

Beinahe unbemerkt wurden
im September 2013 ein paar kleine,
jedoch weitreichende Änderung
in folgendem Gesetz vorgenommen

 

Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit

(Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG)

 

ArbSchG §4(1) alte Fassung: Die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für Leben und Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird.

 

ArbSchG §4(1) NEUE FASSUNG: Die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird.

Ein kleiner Zusatz mit großen Auswirkungen, denn daraus entsteht auch eine neue Haftung für Arbeitgeber. Mitarbeiterbelastungen im Auge zu behalten, zum Beispiel durch Team-Disharmonien, Mobbing, Führungsfehler und stressbedingter Burn-out gehören nun auch zur Sorgfaltspflicht des Arbeitgebers.

Die Grundlage um aktiv in einem Unternehmen die Sicherheit gemäß dem Gesetz zu gewährleisten bietet die sogenannte Gefährdungsbeurteilung. Sie ist festgeschrieben in einer Leitlinie und hier zu finden:

http://www.gda-portal.de/de/pdf/Leitlinie-Gefaehrdungsbeurteilung.pdf

 

Dort heißt es unter dem Artikel 10.

Psychische Faktoren

10.1 ungenügend gestaltete Arbeitsaufgabe (z. B. überwiegende Routineaufgaben,

Über-/Unterforderung)

10.2 ungenügend gestaltete Arbeitsorganisation (z. B. Arbeiten unter hohem

Zeitdruck, wechselnde und /oder lange Arbeitszeiten, häufige Nachtarbeit,

kein durchdachter Arbeitsablauf)

10.3 ungenügend gestaltete soziale Bedingungen (z. B. fehlende soziale Kontakte,

ungünstiges Führungsverhalten,

Konflikte)

10.4 ungenügend gestaltete Arbeitsplatz- und Arbeitsumgebungsbedingungen

(z. B. Lärm, Klima, räumliche Enge, unzureichende Wahrnehmung von

Signalen und Prozessmerkmalen, unzureichende Softwaregestaltung)

10.5 …

 

 

Für uns als Coach hat dieses Gesetz noch keine großen Auswirkungen gezeigt. Ist es doch nicht gerade populär, wenn gesundheitsschädigende Verhältnisse in einem Unternehmen herrschen.

Übrigens, wir kommen auch diskret ins Haus.

www.tuebingen-coach.de

Similar posts

Coachinare

  1. Servant Marketing - Die Zukunft des Marketings
  2. Marketing Basis-Seminar - Für Einsteiger und Auffrischer. Mehr ...
  3. Das Marketing Rad - Situationsanalyse Ihrer Marketing-Aktivitäten. Mehr ...
  4. Internationales Marketing - Herausforderung Internationalisierung. Mehr...
  5. Kunden verstehen - Die Typologien und situativen Ansätze
  6. Neuro Marketing - Wie tickt der Käufer in der Kaufsituation
  7. Neuro Pricing - Preisfindung im Zeitalter des neuen Kunden
  8. Online - Marketing - Grundlagen und Überblick. Mehr...
  9. Online - Marketing - Aufbaukurs für Profis. Mehr...
  10. Online - Strategien 1 - Das Newsletter Konzept - die Königsdisziplin. Mehr...
  11. Online - Strategien 2 - Social Media mit Kompetenz. Mehr...
  12. Strategisches Marketing - An die Grenzen gehen
  13. Empfehlungs-Marketing - So gut sollten Sie sein. Mehr ...
  14. Marketing Boot Camp - Nichts für Weichlinge. Mehr