Was ist „adaptives lernen“?

Tschüss Schule, alles wird anders!

 

Fliegendes buchWeil der Lernende heute wissenschaftlich besser erforscht ist und sich zudem durch die neuen Medien anders beim Lernen verhält, muss laut der Wissenschaft sich auch das Lehren verändern. Eine ganze Reihe wissenschaftlicher Institutionen und Disziplinen sind angetreten für uns dieses neue Lernen zu erforschen und uns die Lösungen schmackhaft zu machen. Zur vordersten Front bei den Bildungssystemen gehört das Fraunhofer Institut. Dort hat man das Projekt INTUITEL gegründet, welches als Lösung das „adaptive lernen“ in seinen Mittelpunkt gestellt hat.

Was heißt adaptiv? Das Wort vom lateinischen adaptare heißt nichts anderes als anpassen, es geht also um angepasste Wissensvermittlungsformen. Doch in diesem Fall und auch beim Fraunhofer stehen dabei softwaregestützte Systeme im Vordergrund. Die klassischen Learning Management Systeme (LMS) sollen mit den Eigenschaften eines Tutors erweitert werden.

Das heißt, eine Art intelligente App beobachtet uns beim Lernen, und wirft uns dann die „von uns gewünschten nächsten“ Einheiten aus, ohne dass wir wussten, was wir eigentlich gewünscht haben. Es gibt schon Beispiele dazu, wie die Sprach- und Mathe-Plattform Dreambox. Bis zu 40.000 Parameter unseres Lernverhaltens soll die Software auswerten können. Die Einheiten selbst sollen dabei so kurz wie möglich, reduziert auf das Wesentliche, anschaulich medial und sofort neue interaktive Elemente für das weitere Lernen beinhalten.

Adaptives Lernen ist im Grunde nichts anderes, als das, was ein sehr guter Lehrer so immer anwenden sollte. Auf seine Schüler eingehen und auf Fragen so antworten, welche der Schüler vielleicht noch gar nicht gestellt, aber gerade unbewusst dabei war, sie in den weiten Räumen seines Gedächtnisses zusammenzubauen.

Die Wissensforschung hat adaptives Lernen als Zukunftstrend entdeckt und wir dürfen gespannt sein, welche Apps uns das bescheren wird. Sicherlich gibt es schon eine ganze Reihe Anwendungen, aber welche von denen weiß schon 40.000 Dinge von mir und gibt mir dann genau die Antworten heraus, die meinen Herzenswünschen entsprechen.

Wie das Ganze im Klassenzimmer und in Seminaren umgesetzt werden kann, ist man gerade dabei zu erforschen. Wir forschen natürlich mit. Bei jedem Seminar werfe ich ein paar thematisch-peripher-adaptive Häppchen in die Runde und schaue einmal wie die Teilnehmer reagieren. Ganz sicher werde ich auf den Gesichtern der Teilnehmer die Reaktion erhalten und sehen, was mir wiederum deutlich zeigt, was ich als Nächstes tun sollte.
Die Links zu Studien und Instituten und einem Beispiel finden Sie hier

http://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/33082/
http://www.mmb-institut.de/…/tr…/MMB-Trendmonitor_2014_I.pdf
http://www.dreambox.com/classroom

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